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Dienstag, 19. März 2013

Heiliger Josef...

bitte für uns, besonders für unseren Papst Franziskus, dessen Amtseinführung wir gleich mitverfolgen können. Heiliger Josef, bitte auch besonders für den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Als Patron unserer Kirche bitten wir dich, uns auf dem langen Weg zur Wiedererlangung der Einheit durch deine Fürsprache zu begleiten. Amen.

Gleich Papsteinführung, mitverfolgbar zum Beispiel bei EWTN (Livesendung ab 9 Uhr, die hl. Messe beginnt wohl um 9 Uhr 30 ). Und zum ersten Mal seit 1054 ist der Patriarch von Konstantinopel dabei. Unser Papa emeritus Benedikt hat während seines Pontifikats entscheidend an einer Verbesserung der Beziehungen gearbeitet, an der Patriarch Bartholomaios auch gelegen war. Egal, wie schnell oder langsam es dann weitergeht, das ist auf jeden Fall ein Moment für die Geschichtsbücher. Patriarch Bartholomaios wird begleitet von diversen Metropoliten, und das Moskauer Patriarchat ist vertreten durch den Metropoliten Hilarion, der das Außenamt der russisch-orthodoxen Kirche. Da fehlen natürlich einige, z.B. die Georgier, aber der Dialog mit der Orthodoxie ist eben auch unterschiedlich weit gediehen. So oder so, die bloße Anwesenheit ist ein großer Schritt!

Ansonsten, anlässlich des heutigen Hochfestes: Hymn to Saint Joseph (Baltimore Catechism). Ich bin zwar kein Freund davon, Joseph immer nur als alten Mann darzustellen, aber das war halt lange Tradition, und wer weiß, vielleicht ist diese Tradition ja auch richtig. Das Lied ist jedenfalls sehr schön, wenns ein bißchen gefühlig sein darf:


Und beim ökumenischen Heiligenlexikon fand ich den Hinweis aufs "Ad te, beate Joseph"- schönes Gebet, Teilablass inklusive.

(V) 
Heiliger Josef, in unserer Not kommen wir zu dir und bitten voll Vertrauen um deinen Schutz. Du warst in Liebe mit der Unbefleckten Gottesmutter verbunden und hast väterlich für Jesus gesorgt. Darum bitten wir dich: 
(A) Sieh auf das Volk, das Jesus Christus mit seinem Blut erworben hat, und hilf uns mit deinem mächtigen Beistand. 
(V) Du Beschützer der heiligen Familie, wache über das Haus Gottes. Halte fern von uns alle Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. 
(A) Du starker Helfer, steh uns bei im Kampf mit den Mächten der Finsternis. 
(V) Du hast das Jesuskind aus der Lebensgefahr errettet; so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen den bösen Feind und seine Verführung. 
(A) Nimm uns in deinen Schutz, dass wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und das ewige Leben erlangen. Amen.

Sonst bleibt mir nur, auf den heute besonders schönen Kommentar bei Evangelium Tag für Tag zu verweisen. Passenderweise heute aus den Minäen. Das sind gottesdienstliche Bücher der Ostkirchen. Wieder was gelernt. 

Dienstag, 12. März 2013

Konklave II

Hab nur kurz bei Phönix reingeguckt in den Livestream, da kam mir schon ein paarmal das Wort "Kritik" unter. Und weil ich Berichterstattung zum Konklave nicht mit meckerndem Unterton hören will, habe ich dann nach einer Alternative gesucht, und bin dann beim Livestream von EWTN USA hängengeblieben. Sehr schön, und übt das Hörverstehen in amerikanischem Englisch. Sehr empfehlenswert.

Wo findet ihr die Kommentare noch erbaulich oder wenigstens erträglich?

Konklave

So, nachdem ich es jetzt tatsächlich geschafft habe, vor lauter Umzug verdauen (naja, und wir haben tapeziert, gestrichen, Möbel aufgebaut, gefeiert, waren krank, sind durch die Gegend gefahren, und gerade war ich noch auf Besinnungstagen) monatelang gar nicht zu bloggen, möchte ich doch wenigstens den Tag, an dem das Konklave beginnt, zum Anlaß nehmen, mal wieder ein bißchen was zu schreiben. Nicht, daß sich noch wer Sorgen macht. Nach der Nachricht vom Rücktritt Papst Benedikts wusste ich einfach nicht, was ich hätte schreiben sollen. Ich war erstmal baff, und traurig; andererseits sah ich keinen Grund, in Panik zu verfallen. Und immerhin weilt er ja noch (hoffentlich lange) unter uns und betet für die ganze Kirche.

So, jetzt also Konklave. Beim ersten Konklave war ich erst noch auf dem Weg zur katholischen Kirche, und ehrlich gesagt erinnere ich mich gar nicht mehr dran; dieses Mal habe ich ein bißchen mehr Zeit, es mitzuverfolgen. Was ja im wesentlichen bedeutet, daß ich hoffentlich zeitnah mitbekomme, daß der Rauch die richtige Farbe hatte.

Ein paar Lesetipps hat Josef Bordat auf Lager.

Hier gibts eine womöglich hilfreiche Liste der Vornamen, Latein im Akkusativ. Wer die noch schnell auswendig lernt weiß in Sekundenbruchteilen,wer den nun der neue Papst ist. (Dank an Andrea!)

Und wer noch keinen Kardinal adoptiert hat, kann dies sicher auch jetzt noch tun.


Mal davon abgesehen, daß ich total gerne in Rom wäre (allerdings auch ohne Konklave) und so meine Favoriten habe- es ist schön, daß ich das hier gemütlich vom Laptop aus verfolgen kann, und ich sehe alles (noch) ganz entspannt. Der heilige Geist weiß schon, was er tut.

Ewiger Gott, du bist der Hirte,
der seine Herde beschützt
und durch die Zeiten führt.

Gib der Kirche einen Papst,
dessen heiliges Leben dir gefällt
und dessen Hirtensorge deinem Volk
den rechten Weg weist. Amen.
(Tagesgebet aus der Votivmesse "pro eligendo Papa")

Dienstag, 30. Oktober 2012

Das Jahr des Glaubens

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Die „Tür des Glaubens“ (vgl. Apg 14,27), die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert


Mit dem 11. Oktober begann das Jahr des Glaubens- eine wunderbare Gelegenheit, den eigenen Glauben entschiedener zu leben, und eine wunderbare Gelegenheit, anderen den Glauben (wieder) nahezubringen. Persönliche Bekehrung und Neuevangelisierung gehen da Hand in Hand. Zum Jahr des Glaubens gibt es einige Initiativen, verweisen möchte ich hier auf das Gemeinschaftsblog "Das Ja des Glaubens", auf dem Blogger der deutschsprachigen Blogoezese (ich bin mir nie sicher, welche Schreibweise denn nun richtig ist...) ihre "Bloggerbekenntnisse" teilen und auf rege Beteiligung hoffen. Man kann kommentieren, selbst bloggen, oder sich die dazugehörige Facebook-Seite anschauen. Wir freuen uns auf Kommentare und eigene Bekenntnisse! Das Gemeinschaftsblog wird sich thematisch an den einzelnen Abschnitten des Glaubensbekenntnisses "entlanghangeln", so daß es immer einen roten Faden gibt- aber das Spannende an diesem Projekt ist natürlich die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Mitschreibenden, so daß die Lektüre immer spannend bleibt. Ich freue mich jedenfalls sehr auf dieses Projekt, daß ja mittlerweile auch schon angelaufen ist. Dafür darf gerne noch Werbung gemacht werden, es gibt auch schöne Banner (deren Größe man auch selbst ändern kann, wenn man im HTML-Code die 300 bzw. 175 durch eine andere Zahl ersetzt- in meinem Fall hab ich es noch etwas verkleinert auf 150, damit es in die Seitenleiste passt...)

Außerdem gibt es natürlich auch die offizielle Seite zum Jahr des Glaubens auf Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch- sie beweist, daß unsere Kirche jetzt wirklich Neue Medien kann. Viele Ressourcen (Katechismus, Katechesen als Video, Möglichkeit des Downloads als PDf...), optisch sehr ansprechend- geht doch!

Ein weiterer Anlaufpunkt im Internet ist die Seite www.jahrdesglaubens.de/- ich persönlich hätte mir zwar gewünscht, wenn diese Adresse für eine offizielle Internetpräsenz genutzt werden würde, aber wenn die von einer privaten Initiative genutzt wird- mir solls recht sein. Es gibt dort zahlreiche Impulse und Informationen, lohnt sich durchaus, mal vorbeizuschauen.

Nachdem ich jetzt länger krank war muß ich erstmal wieder reinkommen in die Bloggerei, aber ich freue mich, einen winzig kleinen Beitrag zum Jahr des Glaubens beitragen zu können.

48h...

Ähm, ja, ich sollte in Zukunft vielleicht auf präzise Terminangaben verzichten. An die 48h konnte ich mich nicht halten, weil: 1. immer noch nicht so ganz fit und 2. waren wir am Wochenende ganz kurz in Berlin, um das süßeste Baby der Welt zu besichtigen- Schwager und Frau sind das zweite Mal Eltern geworden und haben ein ganz entzückendes Babymädchen bekommen; einen ganz entzückenden Buben im Kindergartenalter haben sie schon.

Immerhin: mir gehts besser, gestern konnte ich einen kleinen Ausflug in einen sehr idyllischen Ortsteil von Jena unternehmen. Ein kleines Dörflein mit 799 Einwohnern und einem sehr traurigen, weil zu großen Teilen leerstehenden Einkaufscenter. Wenn jeder Erwachsene in der Familie ein Auto hat und man sich ein Haus leisten kann- das wäre so ein Ort, der förmlich danach schreit, ausgesucht und bewohnt zu werden (naja, abzüglich der nicht fahrradfreundlichen Steigung). Da ich aber schon noch nicht ganz fit bin habe ich es nicht sehr weit in den Ort reingeschafft, so daß die Drackendorfer Dorfkirche noch der Entdeckung harrt. Jedenfalls, so gerne ich Plattenbau auch mag (ja, wirklich!)- es ist auch schön, in 2km Entfernung etwas so idyllisches zu haben. Das wird nicht der letzte Ausflug dorthin gewesen sein!

Plan für heute: etwas aufräumen, weiter gesund werden, den Handwerkern aufmachen, die fürchterlich viel Lärm und Dreck machen müssen, weil im Haus die Elektrik neu gemacht wird, und endlich den geplanten Blogpost schreiben. :)

Montag, 22. Oktober 2012

Lebenszeichen

2012 ist wirklich ein ereignisreiches Jahr. Umzug, standesamtliche Trauung, Promotion meines halb angetrauten Liebsten, kirchliche Trauung, stressiger Job, krank, Umzug- neue Stadt, immer noch krank. Es hat uns jetzt nach Thüringen verschlagen, und es ist wunder-wunderschön hier. Wenn ich dann jetzt noch endlich wieder richtig gesund werden würde, dann könnte ich mich auch in die nächsten Abenteuer stürzen. Eines davon bekommt in den nächsten 48h noch ein eigenes Blogpost.

Mittwoch, 5. September 2012