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Dienstag, 19. Juli 2011

Ostafrika

Manchmal hat es doch Nachteile, wenn man ohne TV lebt. Wobei- vielleicht war die drohende Hungerkatastrophe in Ostafrika dort auch noch kein Thema und ich hätte auch mit Fernsehen erst jetzt davon erfahren. Von der Hungersnot betroffen sind Somalia, Äthiopien und Kenia, ungefähr 10 Millionen Menschen. Man kann bei verschiedenen Organisationen spenden, ich verlinke hier mal zur Caritas und packe ein Banner mit Verlinkung an die Seite.

Auch kleine Beträge helfen, in der Masse sind mehrere Kleinspenden dann ja doch etliche Mahlzeiten. Danke und vergelt's Gott!

Freitag, 15. Juli 2011

Ein Gebet...

das mir sehr viel bedeutet, von der hl. Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein). Ich wage nicht, mir diesen Text als mein Gebet anzueignen. Ich muß nicht vor einem mörderischen Regime fliehen, ich bin nicht vom Tod bedroht. Aber der Trauer Kleid, das kenne ich. Gebet für mich wäre toll.

Segne der Leidbedrückten tiefgebeugten Sinn,
der tiefen Seelen schwere Einsamkeit,
das unruhevolle Sein der Menschen
und das Leid, das eine Seele keiner Schwesternseele je vertraut.

Und jenen Zug der nächt`gen Schwärmer segne,
die unbekannter Wege Spuk nicht scheuen.
Die Not der Menschen segne, die zur Stunde sterben,
gib ihnen, guter Gott, ein friedlich, selig End.

Segne die Herzen all, die trüben, Herr, vor allen
den Kranken Lind`rung gib; Gequälten Frieden,
die ihre Lieb`zu Grabe trugen, lehr` vergessen.
Laß auf der ganzen Erd kein Herz in Sündenpein.

Segne die Frohen, Herr. In Deiner Hut bewahr` sie.
Von mir nahmst du noch nie der Trauer Kleid.
Es lastet manchmal schwer auf meinen müden Schultern.
Doch gibst Du Kraft, so trag ich`s büßend bis ans Grab.

Dann segne meinen Schlaf, den Schlaf von allen Toten.
Gedenke, was Dein Sohn in Todesangst für mich litt.
Dein groß Barmherzigsein für alle Menschennöte
Gibst allen Toten Ruh` in Deinem ew`gen Frieden.

Edith Stein 1939


Mittwoch, 13. Juli 2011

Neu: Snippets. Konkret: der schiefe Dialog

Sozusagen eine neue Kategorie. Die wird jetzt immer dann zur Anwendung kommen, wenn ich im wesentlichen nur einen Link poste, ohne dazu (viel) zu kommentieren. Gerne in Kombination mit anderen Labels. Musikvideos, Webcomics oder Kochrezepte laufen aber extra.

So. Heute, zur Einführung in die Schnipselwelt: Der schiefe Dialog

Montag, 11. Juli 2011

Besuch des hl. Vaters in Freiburg: Helfer mit Herz gesucht!


www.papsthelfer.de

Wie meine geschätzten Leser sicher wissen, besucht der hl. Vater im September Deutschland. Genauer: Berlin, Erfurt und Freiburg. Für einen solchen Besuch benötigt man natürlich aufgrund der zu erwartenden Menge an Gläubigen und Neugierigen natürlich auch Leute, die bereit sind, bei der Gästebetreuung sowohl der jungen wie auch der älteren Gäste zu helfen. Leute, die Fahr- und Essensdienste übernehmen würden. Freundliche Menschen, die am Infoservice den Besucherinnen und Besuchern Auskunft geben. Und hilfsbereite Personen, die den Ordnungskräften Unterstützung zukommen lassen mögen, damit auch alles sicher und geordnet verläuft. Wer bei der einen oder anderen oder sogar aller dieser möglichen Aufgaben helfen kann und die Erzdiözese Freiburg unterstützen möchte, damit der Besuch des hl. Vaters ein voller Erfolg wird, möge sich doch bitte auf der extra eingerichteten Seite informieren und sich dann als Helferin oder Helfer melden. Da gehts lang: Papsthelfer.de Informationen gibts auch für die facebooker unter uns hier: Facebook.
Ich denke, das wäre nicht nur eine große Hilfe für die Erzdiözese Freiburg und eine tatkräftige Unterstützung für den hl. Vater, es wird mit Sicherheit auch viel Spaß machen und ein ganz besonderes Erlebnis sein. Und gelebte Nächstenliebe ist es auch noch. Na also, was will man mehr?

Es wäre toll, wenn der eine oder die andere sich zum Helfen entschließen könnte. Dafür schon jetzt herzlichen Dank und vergelt's Gott!

Und wer gerne helfen würde, aber in der genannten Form aus irgendwelchen Gründen nicht kann, der möge doch für die Helfer und allgemein in Sachen Papstbesuch beten. Gebet ist auch Unterstützung. Ganz wichtige Unterstützung sogar. Ach ja, und die Helferinnen und Helfer freuen sich sicher sehr darüber, daß sie vom Gebet vieler Menschen getragen werden. Auch für Gebete in dieser Sache herzlichen Dank und vergelt's Gott!

Mit Verspätung: Juhuu, ich habe gewonnen!



So ist das, wenn man seinen Blog mal ne Weile allein lässt. Man bekommt Awards und merkt es erst nen Monat später. Vielen Dank an Braut des Lammes! Es ist eine große Ehre, ausgerechnet von Dir diese Awards zu bekommen. Dein Blog verhält sich zu meinem Blog ungefähr wie Bundesliga zu Grundschulhofgebolze...und sowohl die Silberrobusta in der Kategorie Augenhonig wie auch die in der Kategorie Spiritualität sind redlich verdient. Also, ab, Braut des Lammes lesen! 

So, die sollen ja nun noch weitergereicht werden.

Phil hat schon, wird aber trotzdem nochmal erwähnt mit seinem Blog St. Dymphnas Gedankenwelt. 

Den Award bekommt noch die allerbeste Yon von der Inkarnierten Inkoordination. 

Und ein Blog, der sich von den beiden erstgenannten ziemlich unterscheidet: medio in mundo von Cornelia über ihren Weg mit dem Säkularinstitut St. Bonifatius.

Und weil das ja noch gar nicht so richtig drei sind, weil, der Phil hat ja schon die Awards, noch einen Blog, den ich sehr schätze- nicht nur, aber auch wegen der großartigen Karikaturen und Cartoons: Echo Romeo. 

Ansonsten soll man noch zur Info diesen Text posten:

Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, daß du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, daß sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, daß wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Problem: die von mir mit Awards versehenen sind natürlich bekannt. 3000 Leser wünsche ich Euch (mindestens), aber ich kenne natürlich Eure Zugriffszahlen nicht. Aber ich denke, das geht schon in Ordnung. Eure Blogs sind nicht unbekannt, aber so klasse, das man dafür ruhig noch Werbung machen kann. Und: es gibt ja noch viel, viel mehr, aber ich zwinge mich jetzt mal zur Beschränkung auf die oben genannten, auch wenns schwerfällt.

Also, nochmal: vielen Dank!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Von Podiumsdiskussionen, Hipster-PDAs und Panik

Das Wetter hier pendelt im Moment zwischen sommerlich-sonnig und regnerisch. Im Moment sind wir wieder in einer Regenphase, nachdem es furchtbar schwül war. Und ich hab natürlich direkt wieder ne Erkältung, die sehr anhänglich ist und mir heftige Kopfschmerzen bereitet.

Heftige Kopfschmerzen bekam ich aber auch bei der Podiumsdiskussion zum Memorandum, bei der Yon und ich waren. Ich kam ein paar Minuten verspätet, habe aber nur die ersten Sätze der Begrüßung verpasst.  Der Saal war überfüllt, einerseits viele Studenten, andererseits auch einiges an überwiegend älteren Leuten. Marke "Seniorstudent" oder "engagierter Laie". Das Podium war, wie ich finde, sehr unausgewogen besetzt. Der einzige, der nicht für die Inhalte des Memorandums war, war Weihbischof Zekorn; Prof. Sattler machte deutlich, daß sie hinter den Inhalten steht, aber massive Probleme mit Form und Zeitpunkt der Veröffentlichung hat. Und was sie dazu sagte, hatte es tatsächlich in sich. Ihr wurde das Memorandum vorgelegt, und sie hatte dann nur ein Wochenende Zeit, um sich zu entscheiden, ob sie es unterschreibt oder nicht, ohne daß noch eine Möglichkeit bestanden hätte, am Textlaut etwas zu ändern. Was schon einigermaßen verwunderlich ist, wenn man bedenkt, daß ihr Büro nur ein paar Schritte vom Büro von Prof. Heimbach-Steins und diversen anderen Memorandisti entfernt ist.

Der Herr Weihbischof konnte kaum einen Satz sagen, ohne daß im Saal ein ständiges Gemurre, Gegrummel und Kopfgeschüttel losging. Er wurde unterbrochen, hat aber seine Sache trotz der offensichtlich feindseligen Stimmung gut gemacht. Mehr zu diesem Abend findet sich hier und dort bei Yon.

Ansonsten habe ich trotz Erkältungs- und Dialogbedingtem Kopfschmerz mir einen PDA zugelegt. Na, eigentlich ein PAA. Ist ja gar nicht digital, denn es handelt sich um ein Hipster-PDA. Sprich: ein paar Karteikarten, die von einer Klammer zusammengehalten werden. Mein erster Schritt in Richtung "Getting Things Done".

Und: habe ich mich darüber geärgert, wegen EHEC tatsächlich eine höchstwahrscheinlich total harmlose Gurke entsorgt zu haben. Ich hätte wenigstens Gurkencurry draus machen können. Immerhin esse ich trotz allem meinen Salat und Tomaten. So sicher wie jetzt gerade waren die noch nie- der mich beliefernde Biohof liefert Proben ab, die Sachen sind ok. Eigentlich ist mir Bio ziemlich schnuppe, aber die Sachen nach Hause geliefert zu bekommen ist toll, und sie halten viel, viel länger, weil sie sehr frisch sind. Was ich auch lustig finde: die Empörung darüber, daß deutsche Behörden zu Unrecht spanische Gurken verdächtigt hätten. Ja auf den Gurken war nicht der EHEC-Stamm, der die Leute hier gerade erkranken lässt. Aber mir sollen doch mal bitte die Spanier und diverse Politiker anderer EU- Länder und Organisationen erklären, was Fäkalkeime auf Gurken zu suchen haben. Spanische Gurken mögen aktuell nicht für Krankenhausaufenthalte und Tote verantwortlich sein, aber pfui-bäh sind Fäkalkeime auch dann, wenn sie nicht lebensgefährlich sind.

Und heute Abend gibts Salat.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Fundstück: "Nakba"- eine Erfindung arabischer Propaganda

Zitat: " Erschreckend ist, wie weit diese Gehirnwäsche mittels des Propagandabegriffs “Nakba” in der westlichen Öffentlichkeit bereits verfangen hat. So las man heute morgen in einer Meldung im ZDF-Text wie beiläufig, der “Nakba-Tag” erinnere an die auf die Unabhängigkeitserklärung Israels folgende Vertreibung der Palästinenser." 

Wer eine erste Ahnung bekommen möchte, worum es bei der "Nakba"- Sache geht, möge dem Link folgen.

Mich erschreckt es immer wieder, wie nicht nur in den Medien Halbwissen oder gleich faustdicke Lügen und Verdrehungen auftauchen, sobald es um Israel und den Nahostkonflikt geht, sondern wie sehr das in unserer Gesellschaft schon Konsensfähig geworden ist. Die Propaganda, die mitnichten eine friedliche Zweistaatenlösung möchte, sondern als Endlösung Ziel letztlich die Beseitigung des Staates Israel als Staat mit einer jüdischen Identität sieht, hat schon gefruchtet.

Und ja, es geht um die Existenz. Ein kleines Indiz am Rande, neben den Äußerungen diverser einschlägiger Politiker und Organisationen: die neue Runde gewalttätiger Proteste fand statt rund um den Jahrestag der Gründung Israels beziehungsweise kurz danach. Es geht letztlich nicht um die Grenzen von 1967. Als Nakba, als Katastrophe wird die Existenz des Staates an sich gesehen, egal in welchen Grenzen.

Warum ich mich zu diesem Thema so engagiere?  Gegen Israel schreiben schon genug Leute im Internet, es muß auch ein paar geben, die für Israel schreiben. Und von den professionellen Medien würde ich mir zur Abwechslung mal eine sachlich korrekte, neutrale Berichterstattung zum Nahostkonflikt wünschen.